Hallo,
ich hab mich vor 3 Tagen breitschlagen lassen und Windows erlaubt das Update von Windows 10 auf Windows 11 auf meinem Laptop „vorzubereiten“. Hab mir schon gedacht, dass es dann beim nächsten Update auch installiert wird, und so war es dann auch.
Habe das Update über Nacht laufen lassen und mir gestern dann das Ergebnis angeschaut.
Rechner bootet, „Updates werden verarbeitet“ … kleine Ewigkeit bis 100%… und Rechner startet nochmal neu.
Die drehenden Kreise werden gezeigt und es erscheint der Text „Bitte warten“. Die Kreise drehen und drehen und drehen. Nach 2 Stunden war ich es leid und hab den Rechner neu gestartet.
Nun waren auch die drehenden Kreise verschwunden und der Bildschirm blieb komplett schwarz. Nur der einsame Mauszeiger wird angezeigt, wenn man die Maus bewegt.
Mehrmals neu gestartet, immer das gleiche Ergebnis. Irgendwann hat dann auch Windows gemerkt, das etwas nicht stimmt und die erweiterten Startoptionen angezeigt.
„Startup Repair“ rödelt etwas und meldet dann, es kann die Probleme nicht lösen oder so.
„System Image recovery“ kann mit dem Wiederherstellungsdatenträger von Windows 10 anscheinend nichts anfangen.
„Erweiterte Startoptionen“ will die Bitlocker Keys der Festplatten, macht dann aber auch nichts weiter.
Nach 8 Stunden war ich es leid und hab mein letztes Systembackup wieder aufgespielt. Heute Morgen startete der Laptop wieder mit Windows 10.
Soweit so gut.
Kennt jemand dieses „Bitte Warten“ Problem beim Umstieg von 10 auf 11?
Ich hab nur was zum ewigem „Bitte Warten“ bei Domänenrechnern gefunden. Nur ich komme ja nichtmal an die Konsole geschweige denn an den Tastmanager.
Neuinstallieren geht immer und ist immer schon die sauberste Methode das Betriebssystem zu updaten. Trotzdem ist das eher ein universal Workaround als eine Problemlösung.
Man hat keinen Erkenntnisgewinn und beim nächsten Update steht man ggf. wieder vor dem Problem.
Es ist ja kein Update für Win 10 sondern ein Upgrade auf Win 11. Auch unter Linux laufen Upgrades nicht immer problemlos. Als ich noch mit Debian-Derivaten unterwegs war habe ich Versionsupgrades zum Anlass genommen das System neu aufzusetzen um alle „Altlasten“ loszuwerden.
Um eine gezielte Problemlösung in Betracht zu ziehen, brauchst du auch ein konkretes Problem. Dazu bräuchte man Systemlogs oder mindestens eine Fehlermeldung. Da beides hier nicht vorhanden ist, können alle nur ins Blaue raten, was dir persönlich nicht weiterhelfen wird. Was dir aber hilft, ist unser gemachter Vorschlag.
Hinweis: Der Umstieg auf Windows 11 wird erst ab dem 15. Oktober 2025 notwendig, weil mit dem 14. Oktober 2025 Windows 10 offiziell „End of Life“ (EoL) gehen wird.
In der Firma haben wir ein altes ASUS-Notebook aus dem Jahr 2014, worauf aktuell noch Windows 10 inkl. einiger wichtiger firmeninterner Anwendungen läuft. Trotz RAM-Erweiterung wird dieses Notebook Windows 11 (von der Stange) voraussichtlich nicht unterstützen.
Daher unsere (meine) Lösung ab 15. Oktober 2025: „Tiny11“
Die geringe Verbreitung von Linux ist ein Bauteil im Schutz von Linux gegen Maleware. Ich bin da nicht scharf drauf, dass der Anteil an Linuxnutzern deutlich ansteígt.
Hab aktuell eine Festplatte mit Win10 für ein einziges Spiel welches ich gerne zocke und nicht unter Linux läuft.
Sobald ich das Spiel nicht mehr spiele oder Win10 aus dem Support fällt, gibt bei mir nur noch Linux.
Und Spiele kaufe ich dann nur noch, wenn diese auf Linux (Steam) laufen.
Daher hoffe ich auf viele Gamer die im Oktober (glaube da gibts ne Verlängerung von Windows) zu Linux wechseln und dann die Spielehersteller Linux auch mit Anti Cheat besser supporten.
Auch wenn dieses Gerücht wieder und wieder wiedergekäut wird: Es ist und bleibt falsch, und zwar gleich doppelt.
Die geringe Verbreitung gilt nur für den Desktop. Weltweit laufen die meisten Server (Websites, Datenbanken, Shops, Cloud, …) unter Linux. Selbst F.c.book und die anderen Sachen von META laufen unter Linux, bei M$ auch etliches. Und zwar weshalb? Weil
Linux konzeptionell um Größenordnungen sicherer (weniger angreifbar) ist als M$. Es gibt keine ernsthafte Malware für Linux nicht, weil es sich nicht lohnen würde, sondern weil Linux keine geeigneten Angriffspunkte bietet. Lohnen würde es sich sehr wohl, wegen der Menge der Server und weil die natürlich ein sehr verlockendes Ziel darstellen.