demnächst reise ich nach Indonesien und suche einen VPN-Anbieter, der die folgenden Anforderungen erfüllen soll:
Firmensitz in der EU
Gute Erreichbarkeit/Konnektivität von Südostasien aus
Server in Indonesien, so dass ich ggf. mit einer lokalen IP einheimische Webseiten aufrufen kann
Proton VPN hat 20 Server in Indonesien, Mullvad deren 2. Welcher Anbieter ist besser? Hat jemand von euch evtl. schon praktische Erfahrungen in Indonesien gesammelt? Ich danke für euch für eure Hinweise!
Habe Proton im Stealth Mode letzte Woche in Thailand, China, Japan und Taiwan genutzt. War absolut brauchbar. Auch in Singapur keine Probleme. In China hat man 2x versucht auf das Phone zu schauen. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Ich kenne aus dieser Sicht Indonesien bisher nicht, glaub aber nicht das es Probleme gibt.
Mein eigener VPN auf den Raspberry Pi in Deutschland via Wireguard hat auch funktioniert. Da der Upload vom Pi aber langsam ist, ist das nichts für die Dauernutzung.
In Indonesien hatte ich damit noch nie Probleme. Früher konnte man in den vielen kleinen Handyläden auch problemlos SIM-Karten erwerben, was wohl leider nicht mehr so einfach möglich ist. Inzwischen muss man sein Telefon angeblich bei der Einreise registrieren, wenn man eine SIM kaufen möchte.
Das kommt scheinbar auf den Carrier an. Ich hatte diverse eSims installiert. Bei einem hätte ich mich noch registrieren müssen, die andere war ohne Registrierung. Beide sind ohne Angabe von ID’s gekauft worden. Aber ich nehme auch an das es gewaltige Unterschiede zwischen den Ländern gibt.
Das merkt man schon bei den teils extrem unterschiedlichen Einreisebestimmunhen.
Verstehe Deine Frage nicht.
Er sucht ein VPN, die Fritzbox bietet das an.
Ohne weitere externe „Dienstleister“ und somit ohne weitere Datenspeicherungen.
Ein VPN dient ja in erster Linie dazu, meine Identität gegenüber dem Zielserver zu verschleiern. Wenn ich meine Fritzbox als VPN-Gateway benutze, mache ich genau das Gegenteil. Ich surfe mit der IP-Adresse meines Heimanschlusses im Netz. Die VPN-Funktion der Fritzbox ist nicht in erster Linie dazu gedacht, Anonymität im Internet herzustellen, sondern dient einem ganz konkreten Zweck, nämlich dem sicheren Fernzugriff auf das Heimnetzwerk.
Wie offenbarst Du Deine Identität, wenn nur eine IP vorhanden ist?
Die kannst Du jederzeit in der Fritzbox neu ändern, Klick genügt.
Du kannst den ungefähren Ort ablesen, mehr aber auch nicht.
Ich verstehe die Kritik an einer VPN-Verbindung über die Fritzbox ebenfalls nicht. Sie stellt in meinen Augen auch die einfachste und sauberste Möglichkeit dar. Kein Anbieter dazwischen, der deutsche ISP ist wahrscheinlich vertrauenswürdiger und auch die Wahrscheinlichkeit, das Dienste nicht erreichbar sind, ist geringer. VPN-Anbieter werden auch gerne blockiert von diversen Diensten.
Damit baue ich eine sichere Verbindung zwischen meinem Gerät und dem Zielgerät auf. Entweder bleibe ich auf dem Zielgerät oder dieses baut eine Verbindung dort ins allgemeine Internet auf.
Etwa bei fremden WLAN oder anderen fremden Einwahlpunkten, damit der Betreiber der Einwahlpunkte nicht sieht, welche Informationen oder Zielgeräte/URLs ich aufrufe.
Gut, aus der Sicht des Betreibers des WLAN, mit dem du verbunden bist, stimme ich zu. Ich habe die Verbindung von der anderen Seite betrachtet. Das Ziel, das du erreichen willst, sieht immer noch die IP-Adresse deines Anschlusses in Deutschland. Man müsste den OP fragen, was ihm wichtiger ist.
Ich vertraue meinem deutschen DSL-Betreiber.
Wenn ich über ein VPN gehe, weiss ich nicht, was die mit meinen Daten machen. Können die auswerten, ausspionieren, verkaufen.
Je weniger in der Surfkette sind, umso besser.