Telekom Techniker macht Foto von Fritzbox PW

Hallo,

heute war ein Telekom Techniker bei mir und hat den Internet Anschluss eingerichtet. Er hat eine neue Büchse und die neue Fritzbox 7530 angeschlossen. Dabei hat er ein Foto von den Einstellungen ab Werk der Fritzbox gemacht. Also SSID, Wlan-Netzwerkschlüssel und Fritzbox Kennwort…

Ist das ein normales Vorgehen? Und reicht es wenn ich das Passwort ändere? Oder könnte sich diese Person mit den Daten jetzt nach jedem Router Crash mit meinem Netzwerk verbinden?

Meines Wissens nach nicht. Die Daten werden ausschließlich von dir benötigt.
Der ISP kann den Router ohne diese Dinge einrichten, entsprechend ist es absolut inakzeptabel davon Bilder zu machen. Es sind deine Passwörter.

Ja.

Nein, dafür muss der Router zurückgesetzt werden, dann funktionieren die Standardpasswörter wieder.
Dafür muss man aber eine Verbindung in das Netzwerk der Fritzbox haben.
Dabei werden zugleich aber alle Daten auf der Fritzbox samt Logindaten des Anschlusses gelöscht.

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War der überhaupt von der Telekom?
Würden die nicht einen Speedport mitbringen oder war dies dein eigenes Gerät?

Würde bei sowas immer schauen ob es nicht Freunde/Bekannte gibt, die sowas übernehmen können - auch gegen Bezahlung.

Würde jetzt auf jeden Fall die Zugangsdaten zum Router und der WLANs ändern und prüfen ob nicht ein VPN Zugang angelegt wurde…

Kann mich beiden anschließen.
Ein Foto zu machen ist NICHT normal. Sollte der Angebliche Telekom Mitarbeiter wissen.

Und würde die Schritte durchführen von Nebu911 !

Vielleicht wollte er den CWMP-Account abgleichen zur Autokonfiguration der Box?

Zwar befindet sich der CWMP Account dort aufgelistet (siehe Aufkleber der Fritzbox).
Das ist aber soweit Ich weiß rein informativen Wertes?
Auf der Seite selbst wird doch beschrieben, wie das ganze ohne Abgleich mit Text unter’m Router klappt, unter der Überschrift „Ablauf der Autoprovisionierung“.

Quelle: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1210011.htm
Die Autoprovisionierung beginnt schon bei der Bestellung des DSL-Anschlusses beim Netzbetreiber bzw. Provider. Dort wird vor der Auslieferung des DSL-Routers […] dessen Kennung registriert. Die Kennung wird im ACS (Auto Configuration Server) gespeichert. Darüber ist das Gerät beim ersten Verbindungsaufbau erkennbar. […]

Sprich: Der Router wird eigentlich vor der Lieferung eingetragen. Dafür müssen die CWMP Daten bekannt sein.
Hinterher bringt das gar nichts, da ohne diese Daten der Router nicht eingetragen sein kann, und somit nicht (automatisch) konfiguriert werden kann?
Schließlich hat der Techniker ja den Router angeschlossen, und den Anschluss „eingerichtet“.

Keine Ahnung, in wie weit das üblich ist. Ich kann mir aber vorstellen, dass man die Daten als Nachweis benötigt. Wenn der Techniker ein Subunternehmer war, muss der vielleicht gegen seinem Auftraggeber einen Nachweis erbringen. Irgendwie sowas.

Vielen Dank für die vielen Nachrichten. Es könnte sein, dass der Techniker den qr code der Fritzbox gescannt hat, um zu prüfen ob das wlan funktioniert. Nachdem er dies getan hat, bat er mich ebenfalls mich im Netz ein zu wählen, um mich davon zu überzeugen.

Ich werde die Zugangsdaten alle schnellstmöglich ändern und freue mich dann über gutes Internet… Wie man das Teil komplett resettet und die Einrichtung vornimmt weis ich ohnehin nicht :stuck_out_tongue: